SANITÄRHAUS [2025] Glarus, GL

Das Sanitärhaus in Glarus wurde im Rahmen des Pop-Up-Cafés Gärtli als gemeinsames Projekt mit der Architektin Martina Maurer entwickelt. Entworfen als architektonische Spielerei, greift es die in Glarus weit verbreitete Blockbauweise auf und interpretiert diese in einer reduzierten, leichten Form. Konstruktiv zeichnet sich der Bau durch den Einsatz unbehandelter, heimischer Hölzer aus, die ohne Leim und chemische Zusätze gefügt wurden. Sämtliche Elemente sind so konzipiert, dass sie vollständig rückbaubar sind: Das Häuschen lässt sich demontieren, an anderer Stelle wieder aufbauen oder in neuer Funktion weiterverwenden, etwa als Kleintierstall oder Geräteschuppen. Die Holzverbindungen wurden als reine Holz-Holz-Konstruktionen ausgeführt, wodurch nicht nur ein traditioneller Ausdruck erreicht, sondern auch die vollständige Rezyklierbarkeit gewährleistet wird. Damit verbindet das Projekt drei wesentliche Aspekte: die Anknüpfung an die regionale Bauweise, eine klare architektonische Formensprache sowie ein konsequent nachhaltiges Kreislaufprinzip.